Damit eine chemische Reaktion ablaufen kann, müssen unter anderem die Teilchen der Edukte beim Zusammenstoß eine Mindestenergie mitbringen: die Aktivierungsenergie EA. Sie ist die Energiedifferenz zwischen dem Ausgangszustand und dem energiereichsten Punkt der Reaktion, dem Übergangszustand. Man kann also sagen, dass die Teilchen beim Stoß nur dann die Aktivierungsenergiebarriere überwinden können, wenn die kinetische Energie der jeweiligen Teilchen groß genug ist.
Ob bei einer Reaktion insgesamt Wärmeenergie an die Umgebung abgegeben (exotherm, ΔH < 0) oder aufgenommen (endotherm, ΔH > 0) wird, ist davon unabhängig. Wie viele Teilchen die nötige Energie tatsächlich besitzen, zeigt vereinfacht die Boltzmann-Verteilung — und damit auch, warum Temperaturerhöhung und Katalysatoren Reaktionen beschleunigen (vgl. Kinetik-Aktivität — in Vorbereitung).
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1Stelle in Diagramm A eine exotherme Reaktion ein (Produkte energieärmer als Edukte). Skizziere das Diagramm und beschrifte EA, ΔH und den Übergangszustand.
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2Schiebe das Energieniveau der Produkte über das der Edukte. Beschreibe, wie sich EA und ΔH verändern, und erkläre den Begriff endotherme Reaktion.
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3Vergleiche in Diagramm B den Anteil reaktionsfähiger Teilchen (rote Fläche) bei 300 K und bei 800 K. Formuliere daraus eine Begründung für die RGT-Regel.
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4Aktiviere den Katalysator. Erkläre mithilfe der Diagramme A und B, warum ein Katalysator die Reaktion beschleunigt, ohne ΔH zu verändern.
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5Bewege den Punkt in Ansicht C entlang der Reaktionskoordinate. Beschreibe den Zusammenhang zwischen dem Talweg auf der Potenzialfläche und der Kurve in Diagramm A.
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6Beobachte die Teilchensimulation D bei 250 K und bei 900 K. Beschreibe, wie sich Teilchengeschwindigkeit und Zahl der erfolgreichen Stöße ändern.